„Es ist das schönste auf der Welt musikalische Schätze zu hüten und immer wieder neue zu entdecken!“

Oliver Goldt hegt in seinem Herzen ein riesiges Spektrum an Musik. Seit den ausklingenden 80ern, ist durch eine unheilbar fortschreitende Sucht, das Aufspüren von delikaten Tondokumenten, in welcher Form auch immer, eine rauschähnliche Leidenschaft. Infiziert an die Öffentlichkeit gegangen wird seit Mitte der 90er Jahre, zuerst mit Indie/Wave/Punk/Grunge/Hardcore/Metal; dann wird Funk, Jazz, Soul und Disco liebgewonnen und auf die Teller gepackt. Parallel entwickelt sich ein Strang mit Vorliebe zum Hip-Hop (insbesondere der aus Frankreich) und elektronischer Musik verschiedener Facetten. Ausgehend von der typisch mitneunziger Kür Downbeat/Trip Hop wandert die rhythmische Neigung, nicht ohne auch Drum&Bass zu streifen, bald in Richtung House, NuJazz–Brokenbeat und Techno.

Heute steht er für einen elektronischen Reichtum, welcher durch einen vielfältigen saftigen Klanggarten führt. Mit direktem Blick durch das Tanzvisier, ohne die Sensibilität von Ohr und Gehirn zu vernachlässigen, steuert seine Musik direkt in die Gelenke und Muskeln der Empfangsbereiten. Akute, ausschweifend zeitgemäße elektronische Musikmalerei, sorgt für ein freudiges Miteinander – angefangen vom Zubringerbus Ambient über das bewegungsfreundliche und sinnlichste aus dem IDM/Electronica Pförtnerhäuschen, direkt auf das angejazzte Förderband, hin zur großen Werkhalle – gefüllt mit abgespeckter technoid delikater Housemannskost. Wie es die Farbe der jeweiligen Nacht verlangt, wird ein Teppich geschaffen, der alle Beteiligten zu Überstunden zwingt. Wobei der Focus klar in das direkte Tanzherz zielt, Extase auf- und wieder abbauend, dass diese niemals versiegen kann. Hin und wieder erlaubt er sich auf Plattformen mit anderen inhaltlichen Bedürfnissen, Ausflüge in Gefilde wie Ambient/Drone/Experimental, Darbietungen mit Rare Groove/Funk und Jazz, oder Vinylbeschallung mit handgemachter Musik von leise bis laut.

Oliver Goldt ist der auserkorene Schriftführer der Parteien Freude am Tanzen und Musik Krause. Alles was an Buchstabensuppe im Zusammenhang mit Informationen über Künstler, Veröffentlichungen, Veranstaltungen usw. im Gehirn dünstet, wird in charmanter Textform mit dem entsprechendem Fingerspitzengefühl in die Worddateien geklopft. Dabei können weit über den puren Informationsgehalt hinaus Niederschriften entstehen, die augendzwinkernd humoristisch anmuten, objektiv kritisches beherbergen, unmonströs auf die Kacke hauen, lyrisch die Fantasie streicheln, ohne je aus den Augen zu verlieren, worum es gerade geht!

Musik ist eine Baustelle die niemals fertig werden darf!